:: wikimiki.org ::
| Transportlogistik |
TransportlogistikDie Transportlogistik i.e.S beschäftigt sich nur mit der physikalischen Verbringung von Gütern (fest, flüssig, gasförmig) zwischen verschiedenen Orten innerhalb von Logistiknetzwerken (Transportnetzstruktur).
Der Transport wird dabei durch einen Frachtführer oder durch einen Spediteur im Selbsteintritt durchgeführt.
Die Transportorganisation übernimmt der Spediteur oder ein Logistikdienstleister, der i.d.R. zusätzliche Leistungen rund um die Transportlogistik anbietet. Logistik
Charakteristisch in der Kostenstruktur der Transportlogistik sind klassisch degressive Kostenverläufe. Hieraus ergeben sich die Bestrebungen der Transportbündelung auf Langstrecken oder auf Zulieferungen (Güterverkehrszentrum, Güterverteilzentrum)
Durch die starke Differenzierung der Transportdienstleister und durch umweltpolitische Bestrebungen und vereinzelt Prohekte der Citylogistik oder Stadtlogistik entstanden.
Siehe auch
- Verkehr
- Güterverkehr
Links
[http://www.stadtlogistik.info Stadtlogistik]
Kategorie:Güterverkehr
Kategorie:Logistik
Kategorie:Transport & Verkehr
Transportnetzstruktur
Besonders im Sammelgut- und Stückgutverkehr ergibt sich durch die zunehmenden Bedeutung der Logistik als Wettbewerbsfaktor für Industrie und Handel, die Notwendigkeit, flächendeckende Dienstleistungen anzubieten. Plangesteuerte Distributionsverfahren gelten als veraltet, zentrale Distributionsstrategie erfordern jedoch niedrige Transportkosten und kurze Laufzeiten. Laufzeitunterschiede im „Europa mit Grenzen“ waren und sind bei osteuropäischen Verkehren auch heute noch plausibel und allgemein akzeptiert. In Zentraleuropa hingegen werden nur noch Entfernungsunterschiede akzeptiert. Der Netzstruktur, als ein wesentlicher Einflussfaktor, kommt daher eine besondere Bedeutung zu.
Netzwerkstrukturen entstehen durch die Anordnung von Knoten (Quellen und Senken von Ladungen) und deren Verknüpfung über Kanten (Netzwerkprozesse). Knoten stellen somit Lagerorte und Kanten Transporte dar. Eine Charakterisierung kann über die drei Kriterien Stufigkeit, Dichte (Anzahl der im Netzwerk verbundenen Depots) und Dislozierung (räumliche Verteilung) erfolgen.
Im folgenden werden verschiedene physische Netzstrukturen und ihre Relevanz für die Praxis vorgestellt.
Minimalnetze
Die einfachste Netzstruktur verdeutlicht das in Abbildung 2 dargestellte Minimalnetz, bei dem jeder Knoten mit nur maximal zwei Knoten direkt verbunden ist. Die Vorteile dieser Struktur liegen in der guten Auslastung und in der geringen Anzahl von Transportmitteln, die benötigt werden. Jedoch ist Qualität der Transportdienstleistung, die durch häufige Umladevorgänge an den Knoten langsam, zeitaufwendig und fehleranfällig wird, zu gering. ´
Direktverkehrsnetze
Eine zum Minimalnetz gegenüberstehende Netzform entsteht bei der direkten (n:m) Verknüpfung jedes einzelnen Knoten mit einem anderen. Vollständige Direktverkehrsnetze sind dadurch gekennzeichnet, dass sie die kürzeste Verbindung zwischen zwei Knoten ermöglichen, also keine Umwege entstehen. Da bei Stückgutverkehre in der Regel kein direkter Transport von der Quelle zur Senke stattfindet (Abbildung 3, oben), sind diese Knoten häufig Sammeldepots der Speditionen (Abbildung 3, unten). Direktverkehrsnetze sind nur dann geeignet, wenn das Stückgutaufkommen entsprechend hoch ist, oder zu anderen Teilpartien beigeladen werden kann, es aber auch keine Überhangmengen gibt.
Während allgemein in der Literatur mit Rasternetzen gleichgesetzt werden, unterscheidet man nach Graf Direktverkehrsnetze und Rasternetze, wobei er sich hierbei sehr stark auf die nun folgenden Gate-Netze bezieht.
Gate- und Rasternetze
Graf beschreibt das Rasternetz als ein ausgedünntes Direktverkehrsnetz zwischen Depots, bei dem Verkehre in oder aus nicht stark frequentierten Relationen gebrochen werden und es keine ausgewiesenen zentralen Umschlagspunkte gibt. Solche Auflösungs- und Konzentrationspunkte können auf der einen Seite sicherlich mit Hilfe der Auslastung begründet werden, jedoch finden sich in Speditionsnetzwerken häufiger Gateknoten mit der Aufgabe, Flüsse zwischen Teilnetzwerken zu kontrollieren. Solche Netze sind häufig innerhalb von Kooperationen klein- und mittelständischer Unternehmen (KMU) zu beobachten. Hierbei hat ein Länderspezialist sein Teilnetz (eigene Niederlassungen, Korrespondenten) in die Kooperation eingebracht. Es ist aber zu betonen, dass Gate-Knoten Zugänge zu Teilnetzwerken darstellen, also ausländische Anbindungen wie in diesem Beispiel Tschechien, keine Gate- sondern klassische Direktanbindungen darstellen.
Nabe – Speiche Systeme
Netzstrukturen mit einem oder mehreren Hauptumschlagsknoten werden als Hub-and-Spoke Systeme bezeichnet. 1973 wurde diese, im Rahmen einer Seminararbeit an der Yale University von Fred Smith entwickelte Struktur, bei dem von ihm gegründeten Paketdienst FedEx eingeführt. Durch die Liberalisierung des amerikanischen Luftverkehrsmarktes Ende der 70er Jahre und dem drohenden Wettbewerb mit regionalen Anbietern, wurde das System von den großen Airlines genutzt, um das Zielangebot und die Flugfrequenz erheblich zu steigern. Von der Anwendung im Luftverkehr fand das System den Weg in die Stückgutverkehre am Boden.
Das Prinzip beruht darauf, dass an den Sammeldepots Sendungen konsolidiert und an einem zentralen Umschlagplatz gebracht werden. Es finden also keine Direktverkehre mehr zwischen den einzelnen Knoten, sondern gebündelte Transporte zu einem zentralen Knoten statt. In diesem zentralen Punkt, der Nabe (Hub) , werden alle eingehenden Sendungen in zielreine Lieferungen sortiert und anschließend wieder an die Start-Ziel Knoten ausgeliefert. Durch den „sternförmigen“ Zulauf der Kanten auf einen zentralen Knoten, wie die Speichen eines Laufrades auf die Nabe, bekam diese Struktur ihren Namen.
Die wichtigsten Vorteile solch eines Systems liegen in (V1) der geringeren Anzahl von Kanten, die benötigt werden, um die gleiche Anzahl von Knoten zu verbinden, (V2) der höheren Auslastung der Fahrzeuge, (V3) den höheren Transportfrequenzen zwischen den Knoten und (V4) in einer hohen technische Spezialisierung in der Nabe. Dem gegenüber steht (N1) die hohe Infarktgefährdung der Nabe, (N2) die zusätzliche Verkehrsleistung und somit höhere Transportkosten pro Sendung und (N3) die größere Gefahr einer Transportbeschädigung oder Falschverladung durch den Umschlag in der Nabe.
In Deutschland werden solche Nabe-Speiche Systeme zur Abfederung des Volumenüberhangs und zur Bedienung aufkommensschwacher Relationen verwendet. So werden zum Beispiel 18% des Aufkommens der Stückgutkooperation 24Plus über das Hub, die restlichen 82% über Direktverkehre, bedient. Bei der VTL hingegen werden ca. 90% der Verkehre über das Hub abgewickelt.
Neben zusätzlichen Regionalhubs, in denen intra-regionale Verkehre disponiert werden, können auch zusätzliche zentrale, inter-regionale Hubs eingeführt werden. Zwar werden durch zusätzliche Naben die durchschnittlichen Entfernungen geringer, da ein Umweg über das zentrale Hub entfällt, jedoch sinkt auch die durchschnittliche Auslastung. Bei Landverkehren betreibt die Stückgutkooperation SystemAlliance laut eigenen Angaben ein Mehr-Naben System mit dem deutschen Zentralhub in Niederaula. Jedoch ist gerade bei Mehr-Naben Systemen besonders darauf zu achten, ob tatsächlich ein regionales Hub und nicht ein ausgeprägtes Gate-Netz vorliegt.
Kategorie:Logistik
FrachtführerEin Frachtführer oder (in Österreich) Frächter ist der, der den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über die Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg.
Bei den einzelnen Verkehrsträger hat der Frachtführer jeweils eine eigene Bezeichnung:
- in der Seeschifffahrt wird er Verfrachter genannt und
- in der Luftfahrt heißt er Carrier.
Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen bis viele LKW haben und ist eigentlich ein Subunternehmer der Speditionen. In seltenen Fällen ist er direkt Auftragnehmer von Kunden, die eine Ware zu transportieren haben.
An den Fahrzeugen erkennt man oft nicht gleich, von welchem Frachtführer sie sind, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen haben, mit denen sie oft einen Vertrag haben. Nur seitliche kleinere (gesetzlich vorgeschriebene) Aufschriften zeigen den Frachtführer an.
Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf Einhaltung der Verkehrsvorschriften und Dienstnehmervorschriften ist er selbst bzw. der Fahrer verantwortlich. Auch für die Bezahlung der LKW-Maut in den verschiedenen Ländern ist er selbst verantwortlich.
Siehe auch: Themenliste Straßenverkehr
Kategorie:Güterverkehr
SpediteurEine Spedition ist ein der Logistik-Branche zuzuordnender Betrieb, der nur für den Transport von Waren und Gütern zuständig ist. Der Spediteur (im internationalen Sprachgebrauch "forwarding agent" genannt) als der Organisator / Vermittler setzt keine eigenen Transportmittel ein. Innerhalb der Speditionsbranche nennt man ihn deshalb den "Spediteur", im Gegensatz zum Spediteur mit Selbsteintritt z.B. als Frachtführer. Letzterer hat eigene Transportmittel, zumeist eigene Lastkraftwagen und wird auch Güterkraftverkehrsspediteur genannt.
Man unterscheidet hauptsächlich in Luftfracht-, Übersee-, LKW-Spedition und Schienentransport. Werden mehrere Verkehrsträger für den gleichen Transport kombiniert, spricht man vom Kombinierten Verkehr oder auch Multimodaler Transport.
Die Hauptaufgaben des Spediteurs sind im HGB genannt:
#Organisation der Warenversendung
#Lagerhaltung
#Selbsteintritt
#Fixkostenspedition oder Spedition zu festen Kosten
#Sammelgutverkehr
Je nach Art der Spezialisierung gibt es verschiedene Bezeichnungen, wie z.B.
- Sammelgutspediteure, die kleine Sendungen im eigenen Nahverkehr sammeln und als "Versandspediteur" an die "Empfangsspediteure" weiterleiten und im Gegenzug dessen Sendungen zustellen.
- Ladungsspediteure, die große Sendungen (Komplett- oder Teilladungen) vermitteln oder transportieren.
- Möbelspediteure, die Umzüge organisieren und durchführen, wobei zwischen Neumöbel- und Umzugsspediteur unterschieden wird.
- Silospediteure, die Güter transportieren für die Silofahrzeuge erforderlich sind.
- Schüttgutspediteure, die Güter transportieren die auf so genannten Kippern bewegt werden.
- Gefahrgutspediteure, die sich auf die Beförderungen von Gefahrgut spezialiert haben (im internationalen Sammelgutverkehr ist fast jeder Spediteur für solche Transporte vorbereitet bzw. ausgebildet).
- Schwerlastspediteure, die durch ihre Ausstattung an Fahrzeugen, Kränen und sonstigen Hilfsmitteln in der Lage sind, besonders schwere und übergroße Teile zu befördern.
- Internationale Spediteure, die Sendungen auf internationaler Ebene organisieren und befördern.
- Flughafenspediteure, die meist an Flughäfen ansässig sind und Luftfrachten abwickeln.
- Seehafenspediteure, die sich in Verschiffungsangelegenheiten besonders gut auskennen (anzumerken ist hier der Unterschied zwischen LCL und FCL).
- Grenzspediteure, die die Abwicklung der Formalitäten beim Grenzübergang von Sendungen vornehmen.
- Kunstspediteure" die auf den Transport von Kunst spezialisiert sind.
Eine Spedition ist das Unternehmen eines Spediteurs. Spediteur ist laut § 453 Handelsgesetzbuch, wer es gewerbsmäßig übernimmt, die Versendung von Gütern durch Frachtführer oder durch Verfrachter von Seeschiffen für Rechnung des Versenders in eigenem Namen zu besorgen. Der Spediteur ist nach dem HGB ein Kaufmann, der Speditionsvertrag zwischen Versender und Spediteur ist ein Dienstvertrag. In Deutschland arbeiten die meisten Spediteure auf Grundlage der ADSp.
Das Wort Spedition geht zurück auf italienisch spedire = abfertigen, versenden, was seine Wurzel wiederum im lateinischen expedire = aufbereiten, losmachen hat. Die deutschen Wörter Fuhrunternehmen und Fuhrmann sind kaum noch gebräuchlich und finden heute ihre Entsprechung in der Bezeichnung Transportunternehmen. Die Transportunternehmen, bspw. im nationalen und internationalen Lkw-Verkehr, sind in den meisten Fällen als Auftragnehmer der Spediteure die Frachtführer. In Österreich Frächter genannt, in der Schweiz als Fergger bezeichnet.
siehe auch:
Güterverkehr, Logistik
Weblinks
- http://www.pferdekutscher.de Fuhrmann
Kategorie:Handelsrecht
Kategorie:Güterverkehr
Logistik
Der Begriff Logistik umfasst alle Zwischenschritte der Fertigung. Sie umfasst alle Aktivitäten zur physischen Raum- und Zeitüberbrückung von Gütern und Personen, einschließlich deren Umgruppierung.
Konkreter wird Logistik definiert als integrierte Planung, Organisation, Steuerung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses mit den damit verbundenen Informationsflüssen, beginnend beim Lieferanten, durch die (eigenen) betrieblichen Wertschöpfungsstufen (z.B. Produktions- und/oder Distributionsstufen), bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden, inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings.
Eine mögliche Definition des Begriffs Logistik ist die der Anwendung der sechs R: Die richtige Menge der richtigen Güter zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten am richtigen Ort. Häufig wird auch noch ein siebtes R in diese Aufzählung mit aufgenommen: mit der richtigen Information für alle Beteiligten. Insbesondere in der "just in time " Produktion, wie sie heute üblich ist, spielt die Informationsbearbeitung eine grosse Rolle.
Geschichte
Der byzantinische Kaiser Leontos VI (886 - 911 n. Chr.) verfasste ca.900 n. Chr. die erste, heute bekannte Definition der (militärischen) Logistik im Rahmen seines Werkes "Summarische Auseinandersetzung der Kriegskunst", das unter der Bezeichnung der "Leoninischen militärischen Institute" bekannt geworden ist.
Im Einzelnen schreibt er etwa:"Sache der Logistik ist es, das Heer zu besolden, sachgemäß zu bewaffnen und zu gliedern, es mit Geschütz und Kriegsgerät auszustatten, rechtzeitig und hinlänglich für seine Bedürfnisse zu sorgen und jeden Akt des Feldzugs entsprechend vorzubereiten, d.h. Raum und Zeit zu berechnen, das Gelände in Bezug auf die Heeresbewegungen sowie des Gegners Widerstandskraft richtig zu schätzen und diesen Funktionen gemäß die Bewegung und Verteilung der eigenen Streitkräfte zu regeln und anzuordnen, mit einem Wort zu disponieren.“
Ursprünglich als Hauptfunktion der Materialwirtschaft verstanden, wird Logistik heute v. a. als flussorientierte betriebliche Querschnittsfunktion über die Bereiche Beschaffung, betriebliche Leistungserstellung (Produktion i. w. S.) und Absatz gesehen.
Sah man früher die Logistik vor allem als Rationalisierungsinstrument und Servicefunktion zur Kostenminimierung an, so hat man im Zeitverlauf zunehmend die Logistik als Wettbewerbsinstrument und Gestaltungsfunktion zur Gewinnmaximierung erkannt.
Teilbereiche
Absatz, Produktions- und Absatzlogistik]]
Man untergliedert die Logistik i. e. S. horizontal oftmals in die vier phasenspezifischen Subsysteme:
#Beschaffungslogistik (vom Lieferant ins Eingangslager)
#Produktionslogistik (Material- & Warenwirtschaft, Verwaltung von Halbfabrikaten in Zwischenlägern, z.T. auch Fertigungswirtschaft)
#Distributionslogistik (Absatzlogistik) (vom Vertriebslager zum Kunden)
#Entsorgungslogistik (Reverselogistik) (Rücknahme von Abfällen, Leergut, Recycling aber auch Retourware)
Im Rahmen der Distributionslogistik wird auch von Marketinglogistik gesprochen.
Die Personallogistik ist hingegen Kernaufgabe der Personalabteilung (Personaleinsatzplanung).
Durch moderne Konzeptionen wie Efficient Consumer Response (ECR), Supply Chain Management (SCM), Category Management (CM) und Technologien wie beispielsweise Electronic Data Interchange (EDI) kann Logistik effizienter gestaltet werden. Beispiele sind JIT-Belieferung und Kanban.
Nach Art der Tätigkeit wird auch zwischen Lagerlogistik (Lagerwesen), Verpackungslogistik und Transportlogistik unterschieden. Häufig taucht in diesem Zusammenhang auch der Begriff Intralogistik auf, der i.d.R. die kompletten logistischen Vorgänge an einem Standort übergreifend zusammenfasst und je nach Betrieb eine Kombination aus Produktionslogistik, Lagerlogistik und Verpackungslogistik darstellt.
Aufgaben
In den Ursprüngen umfasst die Logistik die klassischen TUL-Prozesse Transport, Umschlag, Lagerung.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Logistik ist der Transport. Logistik ist verantwortlich für den Transport vom Hersteller zum Unternehmen, den innerbetrieblichen Transport, sowie den Transport zum Kunden. Sie ist damit stark abhängig von einer ausgebauten und effizienten Verkehrsinfrastruktur.
Weitere Funktionsbereiche sind:
- Warenprüfung und Handhabung
- Lagerung und Kommissionierung
- Verpackungen
- Steuerung und Planung der Produktionsabläufe
- Koordination der Prozessdurchführung
Spezialaufgaben der Logistik sind z.B. die Sicherung der Güter während der Lagerung und während des Transportes, dies nicht nur bei wertvollen Gütern wie Geldtransporte, sondern auch ganz besonders beim Gefahrgut.
Die Ziele der Logistik sind die Erbringung einer hochwertigen Leistung, Qualität und Kostensenkung. Hierbei entstehen Zielkonflikte. Beispielsweise wird ein hoher Lagerbestand zwar die Fehlmengenkosten vermindern sowie die Lieferbereitschaft erhöhen, jedoch steigen dadurch die Lagerhaltungskosten. Die Logistik-Kostenrechnung dient hierbei als Instrument zur Optimumsermittlung.
Empirie
Der Anteil der Logistik an den Gesamtkosten ist nicht unerheblich. Die meisten Kosten werden hierbei von Transport und Lager eingenommen. Logistikkosten sind jedoch branchenabhängig. Hohe Logistikkosten finden sich beispielsweise in der Konsumgüterindustrie. Ebenso sind die Logistikkosten vom volkswirtschaftlichem Entwicklungsgrad abhängig. So beträgt z.B. der Anteil der Logistikkosten am Bruttoinlandsprodukt bei Schwellenländern 20% (Industrieländer weniger als 5%). Häufig fehlt es bei der Ausgestaltung der Logistik noch an der Ausgestaltung von Anreizen (Personalführung).
Logistische Kette
Der logistische Kanal (der Weg vom Hersteller bis zum Endkunden) wird durch Schnittstellen miteinander verbunden, die Grenzen darstellen und den logistischen Fluss behindern. Das Ziel der logistischen Kette ist es, diese Schnittstellen in Nahtstellen zu transformieren, in dem sie durchgängig abgestimmt und Prozessabläufe systemübergreifend gesteuert werden. Dabei wird zwischen logistischen Schnittstellen erster bis dritter Ordnung unterschieden (gleiche Abteilung, gleiches Unternehmen, unternehmensübergreifend).
Die logistische Kette bringt u.a. folgende Vorteile:
- Durch das Zusammenfassen der Hauptprozessketten wird die Duplizierung logistischer Aktivitäten vermieden.
- Transporteinheiten werden aufeinander abgestimmt, wodurch der Umschlags- und Verpackungsaufwand vermindert wird.
- Die logistische Flussorientierung wird verwirklicht.
Siehe auch
- Glossar der Logistik
- Supply Chain Management
- Operations Research
- Informationslogistik
- Verkehrswesen
- Verkehrswissenschaften
- Güterverkehr
- Logistikcontrolling
- Sicherheit in der Logistik
Literatur
- Ehrmann, Harald: Logistik, 4. Auflage, Kiehl Verlag; ISBN 3470475946
- Schulte, Gerd: Material- und Logistikmanagement, 2. Auflage, Oldenbourg Vahlen: München 2001 ISBN 3-486-25458-8
- Schulte, Christof: Logistik, 3. Auflage, Verlag Franz Vahlen: München 2004 ISBN 3800624540
- Göpfert, Ingrid: Logistik Führungskonzeption; Grundlagen, Aufgaben und Instrumente des Logistikmanagements und -controllings, München 2000.
- Klaas, Thorsten: Logistik-Organisation. Ein konfigurationstheoretischer Ansatz zur logistikorientierten Organisationsgestaltung, Wiesbaden 2002. DUV, ISBN 3-8244-7755-6
- Pfohl, Hans-Christian: Logistiksysteme - Betriebswirtschaftliche Grundlagen, 7. Aufl., Springer: Heidelberg et al. 2003.
- Wildemann, Horst: Logistik Prozeßmanagement, 2. Aufl., München 2001.
- Arnold, D., Isermann, H., Kuhn, A., Tempelmeier, H.: Handbuch Logistik, 2. Aufl., Springer: Heidelberg 2002.
- Klaus, Peter und Krieger, Winfried: Gabler Lexikon Logistik, 3. Aufl., Wiesbaden: Gabler, 2004.
- Klaus, Peter: Die TOP 100 der Logistik, 3. Aufl., Hamburg, Deutscher Verkehrsverlag, 2003.
- Thonemann, Ulrich; Operations Management, 2005, ISBN 3-82737-120-1.
- Thonemann, Ulrich, et. al; Supply Chain Champions, Financial Times Deutschland/Gabler, 2003, ISBN 3-40912-441-1.
- Wimmer, Norbert: "Dynamische Verwaltungslehre. Ein Handbuch der Verwaltungsreform", 1. Auflage, S. 313 ff, Innsbruck 2004 ISBN 3211402780
Weblinks
- [http://www.cscmp.org/ Council of Logistics Management]
- [http://www.dhl.de/dhl?lang=de_DE&xmlFile=200000173 DHL Logistik-Lotse 2005] - Online-Nachschlagewerk zu Logistik-Themen
- [http://www.speditionsbuch.com/ Speditionsbuch mit über 2000 Fachlinks]
- [http://www.produktion-und-logistik.de/ Erläuterungen, Vorlesungsfolien etc. zu Produktion und Logistik]
!Logistik Kategorie:Verkehr
ja:物流
GüterverkehrszentrumGüterverkehrszentren (GVZ) sind Logistik-Zentren, in denen Güter zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern umgeladen, für Ladungen zusammengestellt und für Transportfahrten vorbereitet werden. An diesem Ort werden unterschiedliche Verkehrsträger insbesondere des Fern- und Nahverkehrs (z.B. Straße, Schiene), Verkehrsunternehmen (Speditionen, Lagereien), verkehrsergänzende Dienstleistungsbetriebe (Fahrzeugservice, Beratungsdienste) sowie logistikintensive Industrie- und Handelsbetriebe zusammengeführt und vernetzt. Die räumliche Nähe fördert die Zusammenarbeit und Arbeitsteilung der angesiedelten Unternehmen.
GVZ erfüllen damit eine wichtige Funktion in der Abwicklung des politisch geförderten Kombinierten Verkehrs und der Verlagerung des Güterfernverkehrs von der Straße auf die Schiene. Durch Kooperation der angesiedelten Unternehmen wird besonders im regionalen Bereich eine höhere Auslastung der LKW-Fahrten ermöglicht (vgl. City-Logistik); durch Synergieeffekte zwischen den angesiedelten Unternehmen kann deren Wirtschaftlichkeit und Service verbessert werden (Clusterbildung). Idealerweise sollten GVZ in der Nähe von Ballungsräumen mit günstiger Anbindung an den Regional- und Fernverkehr angesiedelt werden. Es gibt bundesweit bisher 33 GVZ-Standorte (Stand 2005).
Weblink
[http://www.gvz-org.de www.gvz-org.de] - die Deutsche GVZ-Gesellschaft
Siehe auch
Modal-Split
Kategorie:Güterverkehr
CitylogistikEine einheitliche Definition des Begriffes City-Logistik bzw. des gleichbedeutenden Begriffs Ballungsraumlogistik gibt es nicht.
Das Deutsche Verkehrsforum e.V. und die Bundesvereinigung Logistik e.V. bezeichnen City-Logistik als eine unternehmerische Organisation von Güterverkehrsfahrten zur Optimierung von Auslastung und Minimierung der Fahrtenanzahl in Ballungsräumen.
Paul Wittenbrink versteht unter diesem Begriff alle operativen und dispositiven Tätigkeiten, die sich auf die bedarfgerechte, nach Art, Menge, Zeit, Raum und Umweltfaktoren (i. w. S.) abgestimmte, effiziente Bereitstellung (bzw. Entsorgung) von Realgütern in einer Stadt beziehen.
Während die erste Definition vor allem den ökonomischen Aspekt der City-Logistik in den Vordergrund stellt, geht die Definition von Wittenbrink auch auf den ökologischen Aspekt ein. Eine klare Abgrenzung dieses Begriffes erfolgt jedoch nicht.
City-Logistik ist vielmehr ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Konzepten zur Bündelung des städtischen Güterverkehrs. Diese Konzepte sollen, bei konstanter Versorgungsqualität, zur Entlastung der städtischen Infrastruktur und höherer Wirtschaftlichkeit des städtischen Güterverkehrs führen. Dabei setzt die City–Logistik am Zielpunkt der Warenströme an, den Empfängern. Von dort aus werden die Warenströme organisiert und zusammengefasst. Während bisher die Devise galt: gleiche Waren – verschiedene Empfangsorte, soll es in Zukunft mit Hilfe der City-Logistik heißen: verschiedene Waren – gleiche Empfangsorte.
Konzepte der City-Logistik
Güterverkehrszentren
Güterverkehrszentren sind multifunktionale Logistik-Zentren, in denen Güter für Ladungen zusammengestellt und für Transportfahrten vorbereitet werden. Der ideale Standort für ein Güterverkehrszentrum ist ein Verkehrknotenpunkt mit günstiger regionaler Anbindung am Rande der Stadt. An diesem Ort werden unterschiedliche Verkehrsträger (z.B. Straße, Schiene), Verkehrsunternehmen und verkehrsergänzende Dienstleistungsbetriebe zusammengeführt und vernetzt. Die räumliche Nähe fördert die Zusammenarbeit und Arbeitsteilung der Unternehmen. Auf diese Weise wird eine hohe Touren- und Sendungsverdichtung in den Auslieferverkehren ermöglicht. Die positiven Effekte der Touren- und Sendungsverdichtung tragen zu einer höheren Wirtschaftlichkeit des Güterverkehrs bei und zur Entlastung der städtischen Infrastruktur.
Umschlagterminals
Umschlagterminals befinden sich in der Regel in Innenstadtnähe. Ein Standortwechsel der Güterverkehrsunternehmen, wie dies bei einem GVZ-Konzept der Fall ist, ist bei diesem City-Logistik-Konzept nicht notwendig. Die Güter werden zunächst von den Standorten der Güterverkehrsunternehmen zum Umschlagterminal transportiert, dort für Ladungen zusammengestellt und für Transportfahrten vorbereitet. Die Feinverteilung in der Stadt erfolgt dann mit umweltgerechten Fahrzeugen (z.B. Erdgas-Fahrzeugen).
Kooperationen von Güterverkehrsunternehmen
Güterverkehrsunternehmen, die sich zu einer Zusammenarbeit entschlossen haben, können Subunternehmer einzusetzen, die die Sendungen für die einzelnen Empfänger bei den beteiligten Kooperationspartnern abholen und dann gebündelt ausliefern. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Subunternehmer das Abladen, neu Sortieren und das wieder Aufladen der Sendungen in eigenen Umschlaglagern vornehmen. Es reicht aus, wenn z.B. bei einem zuletzt angefahrenen Güterverkehrsunternehmen genügend Umsortierflächen zur Verfügung stehen.
Entsorgungslogistik
Neben der Versorgung ist abgesehen vom Aufnahme der Retourware auch eine Logistik zur Sammlung der Wertstoffe und Abfälle notwendig.
Literatur
- Thoma, L., City – Logistik: Konzeption – Organisation – Implementierung, Wiesbaden, 1995
- Kaupp, M., City – Logistik als kooperatives Güterverkehrs – Management, Wiesbaden, 1998
- Wagner, T., City – Logistik als Teil der Supply – Chain, Sternenfels, 2002
Links
[http://www.stadtlogistik.info Stadtlogistik Portal]
Kategorie:Transport & Verkehr
Kategorie:Güterverkehr
Verkehr
Der Begriff Verkehr beschreibt
a) Prozesse bzw. Vorgänge der Interaktion zwischen verschiedenen sozialen Akteuren, ist sozial der Umgang zwischen Menschen (z.B. er verkehrt in besseren Kreisen).
Im weiteren Sinne gehören dazu auch:
- Geschlechtsverkehr
- Geschäftsverkehr
- Verkehr im juristischen Sinne
- Fremdenverkehr (Siehe auch "dienstorientierter Verkehrszweig")
- Parteiverkehr
b) die Ortsveränderung von irgendwelchen Objekten in einem definierten System,
c) einen Prozess zur meist zielgerichteten oder zweckbestimmten Bewegung von Personen, Gütern oder Nachrichten/Daten in einem örtlich, zeitlich oder sachlich definierten Raum, i.d.R. unter Zuhilfenahme von Verkehrsmitteln, Verkehrsinfrastruktur bzw. Verkehrswegen (vgl. Verkehrswesen). Für den reibungslosen Ablauf des Verkehrs sorgen umfangreiche und detaillierte Regeln (Verkehrsrecht, Protokolle). Eine - wenn auch nicht in allen Aspekten ausreichende - quantitative Beschreibung des Verkehrs erfolgt durch die Verkehrsleistung, gemessen in Personenkilometern (Personenbeförderung) oder Tonnenkilometern (Gütertransport). Die wissenschaftliche Behandlung aller Aspekte der Ortsveränderungsprozesse von Personen, Gütern und Nachrichten obliegt den Verkehrswissenschaften.
d) Umgangssprachliche Kurzfassung für den Fachbegriff Verkehrswesen.
Bedeutung des Begriffs Verkehr - ein Erklärungsversuch
Ursprünglich (in vorindustrieller Zeit) meint der Begriff „dass etwas verkehrt (ist)“, sich also irgendetwas (herum-)bewegt. Zunächst hatte der Begriff keine der heute üblichen Implikationen. Später wurde der Begriff im Zusammenhang mit Handel und Wandel (sic!) verwendet, so dass der moderne Begriff „Verkehr“ sich anfangs auf den Geld- und Warenverkehr bezogen zu haben scheint. Mit diesem Begriff erfasste man also alle in einer Wirtschaft auftretenden Bewegungen von Geld und Gütern. Dabei war es in jener Zeit im Prinzip unerheblich, ob die Umsetzung mit einem Pferdefuhrwerk oder zu Fuß stattfand, denn eine wirtschaftliche oder technische Differenzierung der Verkehrsmittel gab es noch nicht. In diesem Sinne werden heute noch einige Begriffe verwendet: Zahlungsverkehr, Warenverkehr u.ä.
Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts setzte die wirtschaftliche und technische Differenzierung der Verkehrsmittel ein. Dabei wurden verschiedene Verkehrsmittel entsprechend ihrer typischen Merkmale in Gruppen zu Verkehrszweigen zusammengefasst, wie z.B. die Eisenbahn (= Menge aller Verkehrssysteme und deren Komponenten, deren Merkmal die Spurführung der Schienenfahrzeuge im Rad-Schiene-System, das Fahren im Raumabstand usw. ist.) Diese Verkehrssysteme unter dem Oberbegriff „Eisenbahn“ zusammengefasst, wurden natürlich auch unter makroökonomischen Gesichtspunkten analysiert. Dabei Stand – wie vorher in der Betrachtung der ganzen Volkswirtschaft – die Bewegung aller Einheiten in diesem abgegrenzten Verkehrssystem im Interesse. Die Menge aller dieser Bewegungen nannte man dann „Eisenbahnverkehr“. Analog entstanden die Begriffe Straßenverkehr, Luftverkehr, Wasserverkehr, Nachrichtenverkehr oder Postverkehr. Im Englischen wird diese Bedeutung des Begriffes „Verkehr“ mit „traffic“ gebraucht.
Findet der Ortsveränderungsprozess statt, um das räumliche Dasein von Personen und Gütern durch ein Verkehrsmittel zu verändern, so spricht man vom Transportprozess bzw. vom Transportwesen.
Kenngrößen des Verkehrsprozesses
Verkehrsmenge, Verkehrsweite (Transportweite), Verkehrsarbeit, Verkehrszeit, Verkehrsleistung, Verkehrsstromstärke (Flussintensität), Verkehrsquellstärke bzw. -quellintensität (Zuflussintensität), Verkehrssenkstärke bzw. -senkintensität (Abflussintensität), Verkehrsdurchsatz, Verkehrsgeschwindigkeit. Diese Kenngrößen sind wichtig für die quantitative Bewertung von Verkehrsprozessen und für die Verkehrsmodellierung (z. B. in der Verkehrswirtschaft, Verkehrsökonometrie, Verkehrsplanung, Verkehrsphysik und in der Verkehrsbetriebstechnologie).
Güter- und Personenverkehr
Verkehr entsteht als Folge räumlicher Trennung sozialer Aktivitäten wie Wohnen, Arbeiten, sich Bilden und sich Erholen. Er schafft Voraussetzungen für eine hohe Mobilität des Menschen, für Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, für Entstehung von Industriestandorten, sowie Spezialisierung von Produktionen. Somit dient der Verkehr der Raumüberwindung und wird als ein Grundbedürfnis des Menschen angesehen.
Die Aufstellung für Regeln sowie die Überwachung von deren Einhaltung obliegt den Verkehrsministerien des Bundes und der Länder, den Verkehrsreferaten der Landkreise und Kommunen, sowie der Polizei, bzw. spezieller Einrichtungen (z.B. Flugsicherung, Bundesamt für Güterverkehr (BAG), Wasserschutzpolizei, Datenschutzbeauftragte/r).
Die Verkehrspolitik trifft die Entscheidung über die Gestaltung des Verkehrs und den Bau und Ausbau von Verkehrsanlagen.
Verkehrsart
Eine Verkehrsart ist die Form des Verkehr i.S.d. Transports von Gütern oder Personen.
Es existieren die Verkehrsarten
- Individueller Verkehr
Der Individualverkehr umfasst den motoriserten Individualverkehr (MIV) mit Kraftfahrzeugen und den nicht motorisierten Individualverkehr: Radverkehr und Fussverkehr (Langsamverkehr LV)
- Öffentlicher Verkehr
Öffentlicher Verkehr (öV) ist die Verkehrsart, die der allgemeinen Bevölkerung zum urbanen, regionalen bzw. überregionalen Verkehr dient (Bus, Bahnen und Strassenbahn).
- Durchgangsverkehr
Durchgangsverkehr ist der Verkehr, der durch ein bestimmtes Gebiet fließt, ohne dass der Verkehr Ziel oder Quelle in diesem Gebiet hat.
- Zielverkehr
Zielverkehr ist der Verkehr, der ein bestimmtes Ziel in einem Stadtteil ansteuert.
- Quellverkehr
Quellverkehr ist der Verkehr, der in einem Stadtteil seinen Ursprung hat
- Binnenverkehr
Binnenverkehr ist der Verkehr, der nur in einem bestimmten Stadtteil stattfindet.
- Nahverkehr
Nahverkehr ist der Verkehr, der nur einen regionalen Aktionsradius umfaßt.
- Fernverkehr
Fernverkehr ist der Verkehr, der einen überregionalen und internationalen Aktionsradius umfaßt.
Abgrenzung
Je nach Definitionsebene unterscheidet man:
- Straßenverkehr - Schienenverkehr - Luftverkehr - Schifffahrt
- motorisierter - nicht-motorisierter Verkehr
- Individualverkehr - Kollektivverkehr (Öffentlicher Verkehr)
- Personenverkehr - Güterverkehr
- Fernverkehr - Nahverkehr
- Umweltverbund - motorisierter Indivudualverkehr
Datenverkehr
In der Informationstechnologie werden Daten ausgetauscht das erfolgt über:
- Funkverkehr
- Datenfunk
- Flugfunk
- Seefunk
- BOS-Funk
- Telex
- Fernschreiben
- Telefonie
- Briefverkehr
- Signale
- Signalflaggen
- Notsignale
Siehe auch:
Verkehrspsychologie, Verkehrssoziologie, Themenliste Straßenbau, Themenliste Straßenverkehr, Themenliste Fahrzeugtechnik, Verkehrsgeschichte, Motorisierung, Verkehrssystem, Verkehrszweig, Verkehrswissenschaften, Verkehrswesen, Hochschule für Verkehrswesen, Mobilität, Mobilitätskultur
Weblinks
- [http://www.vkw.tu-dresden.de/ Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List"]
- [http://www.hfv-dd.de/ Traditionsseiten für die Fachschaft Verkehrswissenschaften Dresden]
- [http://www.studienberatung.tu-berlin.de/faecher/verkehr/verkehr.html Diplomstudiengang Verkehrswesen an der TU-Berlin]
- http://www.ruhr-uni-bochum.de/verkehrswesen/
- http://www.ifv.uni-karlsruhe.de/
- [http://www.vpt-weimar.de/ Professur Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, Bauhaus-Universität Weimar]
ja:交通
GüterverkehrUnter Güterverkehr (auch Gütertransport, Kurzbezeichnung Transport) versteht man den Prozess der Ortsveränderung von materiellen Gütern im Sinne einer Verkehrsdienstleistung bzw. die Kurzbezeichnung für die Güterverkehrsbranche als speziellen dienstorientierten Verkehrszweig. Man unterscheidet den innerbetrieblichen Transport als Bestandteil des Produktionsprozesses innerhalb eines Betriebs, zwischenbetrieblicher Transport als Bindeglied zwischen verschiedenen Betrieben bzw. zwischen Produktion und Handel. (Siehe auch Wirtschaftsverkehr!) Weitere Unterscheidungskriterien sind:
- Zugänglichkeit (öffentlicher G. bzw. nichtöffentlicher G./ Werkverkehr),
- territoriale Zuordung (Binnen-, grenzüberschreitender- und Transit-G.),
- Reichweite (Güternahverkehr, Güterfernverkehr),
- verwendetes Transportmittel (Eisenbahn-G., Straßen-G., Luftfracht, Schiffstransport, Rohrleitungstransport),
- Gutart (Stückgut-, Schüttgut, Flüssigkeits- bzw. Gastransport, Feststofftransport),
- Sendungsgröße (Massengut-, Kleingut-, Schwergut-G.).
Für den Güterverkehr werden spezielle - je nach qualitativen und quantitativen Anforderungen an den Transportprozess, Systemumgebung, verfügbaren Ressourcen und Eigenschaften des Transportgutes - geeignete Verkehrsmittel genutzt:
- Nichtmotorisierte Transportsmittel, z. B. Träger, Saumtiere, Fuhrwerk, Fahrrad, Rikscha, E-Bike
- Güterzüge
- Kraftfahrzeuge (z. B. Lkw Pkw, vgl. Kraftverkehr )
- Schiffe
- Binnenschiffe
- Hochseeschiffe
- Flugzeuge und andere Fluggeräte (z. B. Helikopter, Zeppelin, Lastensegler)
- Stetigförderer und andere Fördersysteme (z. B. Fließband)
- Pipelines (Rohrleitungstransport) bzw. Leitungen
- Gemischte Systeme: Kombinierter Verkehr bzw. Multimodaler Transport
- Spezielle Gefäße und Behälter (Container)
- Besondere Verfahren und Organisationsformen im Rahmen der Verkehrsbetriebstechnologie bzw. der Logistik
Teilweise stehen die verschiedenen Verkehrszweige in Konkurrenz zueinander. Ergänzende Prozesse, wie die Lagerei/ Lagerhaltung oder der Umschlag von Gütern werden i.e.S. nicht dem Güterverkehr bzw. Gütertransport zugerechnet. Jedoch wird mit dem Begriff "Güterverkehr" umgangssprachlich häufig die Zusammenfassung der Prozesse Transport, Umschlag und Lagerung (TUL-Prozesse) gemeint. (vgl. Logistik)
Nahverkehr
Unter Güternahverkehr versteht man die Güterbeförderung, wenn Absender und Empfänger örtlich so nahe beisammen sind, dass die LKW jeden Tag wieder zurück beim Ausgangspunkt sind. Auch das Sammeln von einzelnen Gütern in einem nahegelegenen Sammellager oder Logistikzentrum fällt unter Nahverkehr, man spricht auch von einem Vorlauf bzw. wenn die Güter zu einzelnen Empfänger gebracht werden von einem Nachlauf.
Das Verteilen von Frischwaren an Filialen von Handelsketten fällt ebenso darunter.
Rechtlich gibt es diesen Begriff sowohl in Deutschland und in Österreich nicht mehr. Er wird allerdings umgangssprachlich nach wie vor verwendet.
Fernverkehr
Im Fernverkehr werden Waren (Güter) über weite Strecken transportiert, die umgangssprachlich außerhalb des Nahbereiches (ehemals Nahzone) ihr Ziel haben.
Eine Variante des Fernverkehrs auf der Straße (Straßengüterverkehr) ist der Linienverkehr, oder auch innerdeutscher Spediteursammelgutverkehr, in dem Sammelgutsendungen regelmäßig vom Abgangsort zum Zielort und andere Sendungen zurück transportiert werden. Der Versandspediteur läßt dabei Sendungen zum Empfangsspediteur transportieren, auch Hauptlauf genannt. Zielort der Sendung kann entweder das Umschlagslager des Empfangsspediteurs oder auch ein Logistikzentrum (HUB: Hub and Spoke) sein.
Eine Variante des Linienverkehres auf der Straße ist der Begegnungsverkehr. Hierbei treffen sich unterwegs Fahrzeuge der Spediteure, die ihr Ladegefäß, Wechselbrücken, auch WAB genannt oder Sattelauflieger, wechseln.
Neben dem Linienverkehr gibt es noch den Trampverkehr auf der Straße, in dem Teil- und Komplettladungen, zumeist keine Sammelgutsendungen, zu den Zielen gefahren werden, die Rückladung das Fahrzeug nicht direkt an den Ausgangsort zurückführt. Der Fahrzeugdisponent des Spediteurs sucht am Zielort passende Rückladungen, die, meist zum Wochenende, dass Fahrzeug zum Ausgangspunkt, dem Betriebshof zurückführen. Die Ladungssuche erfolgt über nationale und internationale Internet-Frachtenbörsen.
Siehe auch
- Verkehrswesen
- Güternahverkehr (Deutschland)
- Güternahverkehr (Österreich)
- Fernverkehr (Deutschland)
- Fracht, Transportgut
- Versandtransport
- Werkverkehr, innerbetrieblicher Transport, Umzugsverkehr
- Personenbeförderung
- Logistik
Kategorie:Güterverkehr
Kategorie:Transport & Verkehr
Kategorie:Logistik
ja:貨物輸送
Kategorie:GüterverkehrKategorie:Transport & Verkehr
Siehe auch: :Kategorie:Logistik, :Kategorie:Transportunternehmen
Kategorie:Transport & VerkehrKategorie Transport & Verkehr
Dies ist eine Hauptkategorie, die auf Themen der Kategorie Logistik, der Kategorie Verkehr und auf übrige Themen verweisen soll. Beispielsweise sollte der Artikel "Luftseilbahn" also nicht der vorliegenden Kategerie zugewiesen werden.
Kategorie:!Hauptkategorie
Kategorie:Thema
ja:Category:交通
ko:분류:교통
th:Category:การขนส่ง
zh-min-nan:Category:Kau-thong Napoléon (Jérôme)
Catégorie:Second Empire Catégorie:Histoire contemporaine
Catégorie:Histoire contemporaine
Napoléon Joseph Charles Paul Bonaparte (9 septembre 1822-17 mars 1891), est connu le plus souvent comme le prince Napoléon. Il signait Napoléon (Jérôme) et était appelé « Plon-Plon » par ses intimes.
Fils cadet de Jérôme Bonaparte, ancien roi de Westphalie et de Catherine de Wurtemberg, le prince Napoléon est né en exil à Trieste. Il épouse Marie-Clothilde, fille de Victor-Emmanuel II d'Italie.
Personnage important de la famille impériale pendant le Second Empire, le prince se querelle avec les autres Bonapartistes après la guerre franco-allemande et la proclamation de la République. La mort inattendue du prince impérial en Afrique du Sud fait de lui chef de la Maison de Napoléon en 1879.
Il meurt douze ans après à Rome. Ses descendants continuent jusqu'aujourd'hui une ligne directe mâle depuis un frère de Napoléon Ier.
sluby kaway Forex xsongs.info opisy gg
|
|
|
|